Zugriffe

Anzahl Beitragshäufigkeit
502704

optimale Bestellmenge

Bestellmengenplanung anhand der Andler-Formel

Worum geht es bei der Bestellmengenplanung?

Etwas zu bestellen kostet Geld. Nicht nur die Ware an sich, also der Einkaufspreis, sondern auch der Vorgang der Bestellung erzeugt Kosten. Ist die Ware anschließend angekommen, wird sie für eine Zeit X eingelagert. Ebenfalls ein Kostenfaktor. Als Lösung soll ein Verfahren dienen, bei dem ein Minimum der Gesamtkosten erreicht werden kann.

 

Ausgangsproblem:

Welche Kosten entstehen durch eine Bestellung?

  • Transport
  • Abwicklung (Personal, Angebotseinholung, etc.)
  • Versicherung

Das bedeutet also möglichst selten bestellen, dafür aber in großen Mengen

 

Welche Kosten entstehen durch Lagerung von Ware?

  • Lagerpersonal
  • Energie
  • Miete
  • Ausstattung (Regale, Stapler, etc.)
  • Qualitätskontrolle im Warenein- und Ausgang
  • Kapitalkosten

Ergo: möglichst wenig einlagern. Das ist aber der genaue Widerspruch zu der Aussage möglichst selten große Mengen zu bestellen. 

 

 







1 - bestellfixe Kosten / Stück. Je höher die Bestellmenge ist, umso kleiner ist der Anteil der bestellfixen Kosten pro bestelltem Stück. (Skaleneffekt, economies of scale)

2 - Lagerkosten. Mit jedem Stück mehr dass eingelagert werden muss, steigen die gesamten Lagerkosten linear / proportional an.

3 - die Addition der beiden Kosten.  Es muss also einen Punkt geben an dem die Addition der beiden Kurven einen minimalen Wert aufweist. Dieser Punkt lässt sich errechnen.

 

kleiner Hinweis

Hinweise, Anregungen und vor allem Kritik - egal ob positiv oder negativ - sind immer willkommen und ausdrücklich erwünscht.

Beste Grüße aus Hamburg
Carsten Schmidt