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City-Logistik - GVZ

Eine mögliche und bereits heute vorhandene Option das Problem und damit die Engpässe zu lösen bieten GVZs.  Deren Ziel ist es, die einzelnen Verkehrsträger sinnvoll miteinander zu verknüpfen und eine gemeinsame Plattform für verschiedene komplementäre Dienstleistungen zu bieten.

Wie in der Abbildung gezeigt besteht unter der Voraussetzung neutraler Umschlagpunkte die Möglichkeit, dass eine Spedition auf die selbständige Auslieferung der Waren verzichtet und die Ware einer anderen Spedition übergibt. Rentabel könnte dieses Konzept werden, wenn die betroffene Spedition die zu erwartenden Umsatzeinbußen durch Kostensenkung kompensieren oder sogar überkompensieren kann. In der Praxis ist dieses Vorhaben allerdings nur sehr schwer zu realisieren.

Lieferstruktur mit und ohne GVZ

Quelle: wiwi.uni-augsburg.de

Die GVZ sollen auch transportaffinen Gewerbebetrieben eine Verbesserung der Outsourcingmöglichkeiten durch räumliche Nähe zu Dienstleistern bieten. Auf Grund der möglichen Clusterbildung von Logistikdienstleistern und Transporteuren ist dieser Punkt nicht zu unterschätzen, da GVZ meist bimodal (Straße & Schiene) oder teilweise sogar trimodal (Straße, Schiene & BiSchi) angebunden sind.

Das Ziel einer effektiven und effizienten City-Logistik muss es sein, die vorhandene Infrastruktur möglichst wenig zu belasten, die geforderten Qualitätsstandards zu ermöglichen und die Emission von Lärm, CO2, Licht, etc. weitestgehend zu vermeiden.

 

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kleiner Hinweis

Hinweise, Anregungen und vor allem Kritik - egal ob positiv oder negativ - sind immer willkommen und ausdrücklich erwünscht.

Beste Grüße aus Hamburg
Carsten Schmidt