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Ladehilfsmittel - Ausprägungen

 

Die Bauformen von Verpackungen und Ladehilfsmitteln reichen von stark standardisiert bis hin zu sehr spezifisch. Ihr Einsatz richtet sich dabei größtenteils nach ihrer Eignung, bedingt durch die jeweils zu transportierenden Güter. Zu den sehr standardisierten Hilfsmitteln gehören Paletten aller Art, Boxen, Rahmen und Kartons. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen. Bei Paletten und Gitterboxen trifft die Baugröße mit einer Grundfläche von 120*80cm am häufigsten auf. Diese Größe wird als Euromaß bezeichnet. Zu den eher spezifischen Hilfsmitteln können neben Zurrösen auch Stretchfolie, Kantenschützer, Zurrbänder, Keile, usw. gezählt werden.

Im Allgemeinen sind Paletten und Gitterboxen so angelegt, dass sie problemlos mit allen gängigen Flurförderfahrzeugen, wie Staplern oder Gabelhubwagen bewegt werden können. Allerdings gibt es Palettenbauarten bei denen speziell Gabelhubwagen Probleme bekommen können. Bei einigen Paletten-Modellen ist eine zusätzliche Querleiste unter den Palettenfüßen angebracht. Durch diese zusätzliche Querleiste wird zwar die Stabilität der Palette erhöht, aber auch die Höhe der "Aufnahme" verringert (dieser Effekt tritt nicht bei allen Paletten dieser Art auf, wohl aber bei einigen). Dadurch ist es nicht mehr möglich, diese Paletten mit Gabelhubwagen zu bewegen, da die Gabeln nicht mehr unter die Palette passen. Unter Umständen kann es also sehr sinnvoll sein, mit dem Empfänger im Vorwege zu klären, welches  Equipment dieser zur Verfügung hat.

Wirtschaftsverkehr


Vorteile von Ladehilfsmitteln:

  • ermöglichen sichere und schnelle Verladung
  • bieten höheren Schutz gegen Verlust, Beschädigung, Verrutschen, etc.
  • ermöglichen bessere Warenbündelungen
  • erzeugen lager- und transportfähige Bündelungen
  • vereinfachter Transportaufwand

Nachteile von Ladehilfsmitteln:

  • gehören nicht direkt zum gehandelten Gut
  • erzeugen zusätzlichen logistischen Aufwand
  • erzeugen zusätzliche Prozesse, die nicht direkt wertschöpfend sind
  • binden Kapital und weitere Ressourcen
  • sind nach Verwendung zum Teil Müll, nicht weil sie kaputt sind sondern

 

Anhand der Bilder lässt sich erkennen, dass Ladehilfsmittel immer auf ihre Eignung im Bezug auf die Ware geprüft werden muss. Beispielsweise bieten sich INKA-Paletten nicht bei Gütern an die sehr schwer sind und häufiger bewegt / umgeladen werden müssen. Bedingt durch ihre Bauart sind sie, zumindest beladen, nur bedingt stapel- oder regallagerfähig. Sollen Paletten gestapelt werden, wirken durch die "Palettenfüße" punktuell hohe Kräfte auf die Ware darunter. Diese kann dadurch leicht beschädigt werden. Auch sind Reparaturen an INKA-Paletten nahezu unmöglich. Sehr vorteilhaft hingengen wirkt sich die hervorragende Stapelfähigkeit und das geringe Eigengewicht in unbenuztem Zustand aus. Dadurch lassen sich Transporte und die Lagerung von Leerpaletten wesentlich effizienter gestalten.

 

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kleiner Hinweis

Hinweise, Anregungen und vor allem Kritik - egal ob positiv oder negativ - sind immer willkommen und ausdrücklich erwünscht.

Beste Grüße aus Hamburg
Carsten Schmidt